Identität, Status, Anerkennung: Russlands Agenda im Fall Syrien

Der Bürgerkrieg in Syrien ist seit Monaten eines der Topthemen nicht nur in den Medien, sondern auch in Weblogs wie PV@AGlance, Duck of Minerva, Dan Drezner oder Will Opines, die internationale Politik aus wissenschaftlicher Perspektive betrachten.

Im Bretterblog wurde das Thema bisher „nur“ im Rahmen zweier kleiner Netzschauen angerissen. Nun will ich einen bestimmten Teilaspekt in etwas ausführlicherer, aber dennoch knapper Form aufnehmen. Es geht um die Rolle Russlands im Fall Syrien. Ziel ist, einen alternativen Erklärungsansatz für die russische Syrien-Politik vorzuschlagen.

Die mediale Berichterstattung bietet meist zwei Erklärungsansätze für die pro-Assad Haltung Russlands (z.B. aber längst nicht nur die taz):

  1. Das Assad-Regime ist der letzte Verbündete Russlands im Nahen Osten (samt russischer Marinebasis) und Verbündete lässt man nicht hängen.
  2. Syrien ist ein wichtiger Abnehmer russischer Waffen und diese Einnahmen lässt man sich nicht entgehen.

Keine Frage, diese Erklärungen sind plausibel. Doch reichen sie aus um die russische Syrien-Politik zu erklären?

In einem Beitrag auf Duck of Minerva hat Dan Nexon eine zusätzliche Lesart der Geschehnisse vorgeschlagen: Russland handele demnach nicht streng nach materiellen Interessen, sondern verfolge ideelle Interessen.

Es gehe dem Kreml u.a. darum, die Norm der Souveränität eines Staates und die Norm der Nicht-Einmischung in innere Angelegenheiten eines anderen Staates zu verteidigen – dies vor allem aus Eigeninteresse. Auch diese Erklärung ist plausibel.

Nexon geht aber noch einen Schritt weiter und argumentiert, dass Russland sich aus emotionalen und identitären Gründen der „westlichen“ Politik im Sicherheitsrat weitgehend verweigert habe. Demnach versteht sich Russland als Großmacht, die eine natürliche Einflusssphäre, (strategische) Partner in der ganzen Welt und international Gehör findet. Nach Nexon geht es Moskau damit um die eigene Profilierung.

An dieser Stelle endet Nexons Argument – leider genau an dem Punkt, an dem es spannend wird. Was heißt es genau, dass Russland aus „emotional and identity-based reasons“ handelt? Was sind das genau für Gründe? Wie werden Emotionen in Handlungen übersetzt? Um welche Emotionen handelt es sich? Was hat die Identität Russlands mit Russlands Politik zu tun? Hat Russland überhaupt eine Identität?

Von Emotionen geleitetes Handeln: In dieser verkürzten Form läuft Nexon Gefahr Russlands Außenpolitik zu psychologisieren. Eine solche Einschätzung der Dinge ist aller Wahrscheinlichkeit nach falsch (für eine überzeugende Kritik solcher Ansätze siehe der Foreign Affairs– Artikel von Shleifer/Treisman von 2011).

Wäre Nexon aber noch einen Schritt weiter und über die vage Postulierung emotionaler Gründe hinaus gegangen, sein Argument hätte wohlmöglich an Schärfe und Plausibilität gewonnen. Er hätte beispielsweise argumentieren können, dass es Russland im Fall Syrien konkret um Anerkennung geht. Etwas überspitzt, aber mit Hegel gesagt: Russland ficht im Fall Syrien einen Kampf um Anerkennung.

Dieser Punkt ist keine Wortklauberei. Indem der politische Konflikt zwischen Russland und der „westlichen“ Staatengemeinschaft als Kampf um Anerkennung gerahmt wird, findet Nexons Argument Anschluss an eine prominente Debatte der politischen Theorie – Protagonisten sind u.a. Axel Honneth, Charles Taylor und Mattias Iser –, die in der politikwissenschaftlichen Disziplin der Internationalen Beziehungen in jüngerer Zeit an Fahrt gewinnt: das Problem der Anerkennung in der globalen Politik. Der Anschluss an diese Debatte ist dabei kein Selbstzweck, sondern erlaubt Begriffe und Konzepte zu übernehmen sowie sich (grob) einer Theorie und ihren Prinzipien zuzuordnen und sie weiterzuentwickeln. Das Argument wird so weniger beliebig und besser überprüfbar.

In der politischen Theorie wird Anerkennung (grob) als sozialer Akt verstanden, durch den „jemand in Bezug auf bestimmte Eigenschaften [nicht nur] erkannt, sondern in diesem Sein auch positiv bestätigt wird“ (hier und im Folgenden: Mattias Iser). Die/der Anerkennende verpflichtet sich dabei den/die Anerkannte beispielsweise als gleichberechtigtes Subjekt zu behandeln. Anerkannt zu werden wird als psychisches Bedürfnis verstanden, da die Identitäten eines jeden Menschen nur durch das Zusammenspiel von Selbstbild und Fremdbild – also Anerkennung als XYZ –  entwickelt und gefestigt werden können. Erleidet ein Individuum Nicht-Anerkennung verletzt dies seine Identität und es wehrt sich gegen die wahrgenommene Missachtung.

Angenommen diese Idee von Anerkennung ließe sich auf die Welt der Staaten übertragen (1. Das ist natürlich umstritten; 2. Zu Anerkennung in den IB arbeiten u.a. anderem Erik Ringmar, Thomas LindemannMichelle Murray und Reinhard Wolf), würde dies bedeuten, dass Staaten nicht nur eine Identität haben, sondern Anerkennung suchen und sich gegen Missachtung wehren. Häufig geht es dabei um Respekt im Umgang miteinander, aber auch um Status und soziale Sicherheit.

Zurück zu Russland: Dem Selbstverständnis der politischen Eliten nach, ist Russland eine „moderne Weltmacht“ und „eines der einflussreichsten Zentren der modernen Welt“ (Diese Wahrnehmung kann man teilen, muss man aber nicht. Ich werde dieses Thema bei passender Gelegenheit an dieser Stelle wieder aufnehmen).

Aus Sicht dieser Eliten wird Russland auf internationalem Parkett aber nicht seinem besonderen Status gemäß anerkannt.

Beispiel: Russland im Sicherheitsrat. Nach Monaten zäher Verhandlungen hat sich das Gremium endlich auf eine Erklärung zum Fall Syrien geeinigt. Nur eine unverbindliche Erklärung, die Einigkeit reichte nicht für eine bindende Resolution.

Ein Grund für die russische Blockade dürfte in der im Fall Libyen gesammelten Erfahrung liegen, dass eine relativ enge Resolution des Sicherheitsrates – Schutz von Zivilisten –  trotz russischer Proteste breiter ausgelegt wurde, als es Moskau lieb war – Sturz des Regimes Gaddafi. Diese Erfahrung der Missachtung ihres Status als einflussreiche Weltmacht, die die internationale Politik prägt und deren Stimme Gewicht hat, könnte Teil einer Erklärung für die russische Politik im Fall Syrien sein. Der Kreml fühlte sich brüskiert, unzureichend respektiert und sah sein Land in der Hierarchie der internationalen Gemeinschaft zurück gesetzt (soziale Unsicherheit). Vor allem aus Eigeninteresse (Identität wahren, Status wiederherstellen) versucht die russische Regierung diesem Eindruck nun entgegenzutreten und verweigert sich dem Druck einer Verurteilung seines Verbündeten und (Waffen-)Handelspartners Assad.

Da das „njet“ im Fall Syrien überdies keine nennenswerten Kosten verursacht, sieht sich Moskau in der Lage sich selbst und der Welt des eigenen Status zu versichern.

13 Kommentare

  1. Sehr, sehr guter Artikel. Die Verbindung mit dem nunmehr florierenden
    Anerkennungsbegriff ist überaus gelungen. Vielen Dank.
    Abseits davon erscheint mir Dan-Nexons-Lesart sehr plausibel zu sein.

  2. Wirklich gut. Ein Problem, welches ich bei Anerkennungs-Erklärungen (mit denen mich aber auch nicht wirklich auskenne) aber öfters habe: Wenn ich die Argumentation richtig verstehe, braucht man trotzdem zusätzlich einen der Standard-Erklärungsansätze (Eigeninteressen, Bündnisstreue, Waffenexport), um zu erklären, warum sich Russland seine internationale Anerkennung nicht durch eine konstruktivere Rolle holt.
    Wenn Anerkennung aber nicht ohne die klassischen Erklärungsfaktoren auskommt, stellt sich natürlich die Frage nach dem Mehrwert einer solchen Erweiterung. Der kann durchaus vorhanden, und in bestimmten Fällen sicher auch unerlässlich sein. Man sollte sich das aber auch in diesem Fall fragen. Oder verstehe ich hier was grundsätzlich falsch? (Generell besteht ja die Kunst immer darin, „emotional and identity-based reasons“ mit rational-materiellen Gründen in ein Modell zu packen).

  3. Sehr guter Artikel, ich finde das Anerkennungsargument durchaus plausibel. Zwei kurze Anmerkungen:

    – Zum “Mehrwert” eines anerkennungstheoretischen Arguments im Verhältnis zu machtpolitischen Erklärungen: dieser ist dann gegeben, wenn ein machtpolitisches Argument alleine nicht mehr ausreicht, das Verhalten Russlands zu erklären, aber ein anerkennungstheoretisches Argument an sich ebenfalls nicht. Eine Konfiguration von Machtpolitik UND (im Sinne eines logischen UND) Anerkennungsstreben als notwendige Bedingung für Russlands außenpolitischen Verhalten im Syrienkonflikt macht ja theoretisch erst mal durchaus Sinn (ob empirisch kann ich nicht beurteilen). Man müsste nur zeigen können, dass keiner der beiden Faktoren alleine das Verhalten erklären kann. Und das bringt mich zum nächsten Punkt:

    – So plausibel das Argument für mich auch klingt: was müssten wir beobachten können, um die These empirisch fundiert zu stützen? Einen diskursiven Rückgriff auf Anerkennungsargumente in den Äußerungen russischer Außenpolitiker? Aber das ist ja auch nicht unproblematisch. Was wäre die empirische “smoking gun”, die das theoretisch ja wie gesagt durchaus plausible Argument untermauert? Die gleiche Frage gilt übrigens auch für alle machtbasierten Erklärungen (bzw. generell in der Außenpolitikanalyse), denn eine bloße Kovarianz von “Waffenverkäufen an Syrien: ja” und “Veto: ja” ist ja noch keine wirkliche Erklärung.

  4. Ich stimme mit Christoph überein bzw. teile seine Skepsis, was den „Mehrwert“ einer Erklärung mittels Hegel’scher Sozialtheorie (und ihrer derzeit angesagten Lesarten in den IB) angeht. Scheint mir die These, dass Menschen in sozialen Beziehungen nach Anerkennung streben (so wie sie u.a. Honneth und Iser machen), noch schlüssig und theoretisch durchaus als überzeugend, so kann ich mich wenig mit der „Ver-Menschlichung“ der Staaten durch die Anerkennungstheoretiker (mir sind keine Wissenschaftlerinnen bekannt, die diesen Zugang befördern?) wenig anfangen. Was genau ist hier jetzt anders (oder gar „neu“) im Vergleich zu älteren theoretischen Zugängen, seien es materialistische/positivistische (Interessen, Macht, Einfluss, Hegemonie) oder ideelle/post-positivistische (Ideen, Identität, Normen)?

  5. Ein sehr interessanter Artikel und interessante Kommentare dazu, ich füge auch meinen hinzu.
    Die Erklärungsansätze aus der Berichtserstattung treffen meiner Meinung nach zu, sind aber unzureichend, um das russische Verhalten zu erklären, v.a. aus dem Grund, weil sie extrem reduktiv sind.
    Es stimmt, dass Russland, als eine Großmacht, ihre Glaubwürdigkeit als Verbündeter wahren muss, und dass der Waffenhandel mit Syrien gewisse Einnahmen bringt. Dies ist nichts Neues, die USA handeln so seit jeher, siehe Korea- oder Vietnamkrieg. Die amerikanische Einmischung in diese Konflikte wurde jedoch auch mit ideologischen Motiven begründet, s. Antikommunismus.
    Dass Russland einen Antiwestlichsmus verfolgt, würde ich jetzt nicht behaupten, aber dass Russland wenig Anerkennung im Westen bekommt, sehr wohl. Deswegen scheint mir
    der Anerkennungsansatz sehr plausibel, mit dem Vorbehalt, wie Felix zurecht gesehen hat, dass er alleine nicht reicht.
    Stefan hält die Idee der „Ver-Menschlichung“ der Staaten für unbrauchbar, für den russischen Fall würde ich sie aber ganz gerne akzeptieren (und v.a. für alle Staaten mit geringer Rotation bei den Entscheidungsträgern). Die Entscheidungsträger sind zwar Vertreter eines Staates, gleichzeitig, und ich denke, vor allem, sie sind Menschen. Wenn ihre Vorschläge, Anmerkungen oder Beschwerden ignoriert werden, entwickeln sie die gleiche Einstellung, simple Reziprozität. Dies ist der Fall bei der OSZE, dem Europarat (v.a. EGHMR), dem NATO-Russland Rat, und wie wir es jetzt beobachten, im UNO-Sicherheitsrat. Empirisch könnte man es relativ einfach (?) belegen, indem man in den Interviews die Zufriedenheit der russischen Diplomaten mit ihren westlichen Kollegen erfasst.
    Ja, Russland stellt die staatlichen Souveränität ganz hoch. Ja, für Russland sind die
    Menschenrechte nicht die oberste Priorität. Wenn aber Russland dem Westen weicht, und Zugeständnisse macht, wird es ausgenutzt und missbraucht (so viel zum Fall Libyen und russ. Lernprozess). Was sind also die Anreize für Russland, mit dem Westen zusammenzuarbeiten, v.a. in Fragen der Souveränität, von der der Westen durch den R2P-Ansatz ein anderes Verständnis gewonnen hat als es Russland hat? Es wird höchstwahrscheinlich schwierig sein, die schon erwähnte empirische „smoking gun“ zu finden, weil ein russischer Vertreter nicht vor laufenden Kameras sagen wird: „We’ve had enough!“.
    Aber eine kontrafaktische Analyse wäre da möglich – wäre Syrien kein russischer Verbündeter, und würde Russland keine Waffen an das Land verkaufen, würde es trotzdem die Assad-Regierung verteidigen? Ich würde sagen ja, mit dem Argument, dass es auch mal an dem Tisch der internationalen Politik der Kartengeber sein möchte (Anerkennung! – in einer „Zivilisation des Spektakels“ will ja jeder mal im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen – mehr bei Mario Vargas Llosa).
    Ob das Anerkennungsargument etwas Neues im postpositivistischen Zugang ist, ist mir nicht bekannt, der Fokus auf die Gefühle eröffnet aber eine interessante Perspektive auf das Handeln der Staaten.

  6. Vielen Dank für eure Reaktionen und Kritik und entschuldigt die verspätete Antwort! Ich kann erst einmal nur kurz auf einen Punkt von Stefan und Tomasz reagieren und tue dies vor allem mit einem Link zu einem Artikel von Reinhard Wolf in „Political Theory“: http://journals.cambridge.org/download.php?file=%2F62044_F787150A5827F2D196F75CBF3B7F2516_journals__INT_INT3_01_S1752971910000308a.pdf&code=49a10aac78d1a10fef0a6e06d5ccf9fa&cover=Y

    Wolf argumentiert, er beschränke sich auf die „key decision makers“. Dies entspricht dem Punkt den Tomasz gemacht hat.

    1. Seite 119 übrigens!

  7. So und nun auch meine Reaktion auf die Einwände von Christoph und Stefan. Diese Frage ist tatsächlich ziemlich grundlegend und nicht einfach zu beantworten. Mir ist desweiteren kein Beitrag zur Debatte bekannt, in der diese Frage adressiert wird. Oder habe ich etwas übersehen?

    Nachdem ich mich mit Bekannten kurz dazu ausgetauscht habe, antworte ich kurz und vermutlich rel. unbefriedigend wie folgt:

    Versteht man Anerkennung recht breit als eine nicht-rationale Motivation für das Handeln eines kollektiven Akteurs, stellt sich die Frage nach dem Mehrwert zu „identity-based“-Ansätzen ganz verschärft. Dieses Verständnis muss man aber nicht teilen.

    Schließlich kann aber muss das Streben nach Anerkennung nicht konstruktivistisch, sondern auch rationalistisch begründet sein/werden.

    Alternativ könnte man demnach argumentieren, dass der Rekurs auf den Begriff der Anerkennung einem spezifischen Erkenntnisinteresse geschuldet ist, nämlich herauszufinden, wie der Zugang zu bzw. der Ausschluss von „internationalen Spielen“ konstruiert wird, warum kollektive Akteure (Staaten, internationale Organisationen, nicht-staatliche [Gewalt-] Akteure) sich dem beugen/es befolgen oder sich widersetzen und welche Konsequenzen daraus erwachsen. Dieses Beugen/Befolgen oder Widersetzen kann konstruktivistisch, aber auch rationalistisch begründet sein.

    In diesem Fall würde der Rekurs auf den Begriff der Anerkennung einen womöglich bisher unterbelichteten Punkt in konstruktivistischen oder rationalistischen (falls man das überhaupt so trennen muss) Analysen ausleuchten.

    Soweit erst einmal. Ich würde die Debatte gerne weiterführen. Denn sicher ist diese Frage umstritten. Also wenn ihr jemanden kennt, der sich mit dem Thema Anerkennung und womöglich auch noch der IB (besser) auskennt, ladet sie/ihn zu unserer Diskussion ein. Ich muss – soweit es die Zeit zulässt – wohl etwas nacharbeiten, um sprechfähig zu werden🙂

    @Felix: Die Frage, wie erkenne ich Anerkennung und Nicht-Anerkennung ist ebenso spannend. Auch die würde ich gerne vertiefen. Die Untersuchung von Sprechakten ist sicher die erste, wenn auch nicht immer un-problematische Methode. Man könnte sie durch eine Untersuchung von Praktiken der jeweiligen Akteure ergänzen: Einladung bzw. Teilnahme an Verhandlungen, Auf-/Abrüstung …?

  8. Ich finde diesen Artikel auch sehr gelungen. Ein großes Dankeschön geht auch an Thomasz und seinem informativen Kommentar. Die russische Gesellschaft bzw. die Politik Russlands muss sich einfach noch stark verändern.

  9. Dem Thema hat die Zeitschrift „International Politics“ ein Special Issue gewidmet: „Russia in the new international order: Theories, arguments and debates“. Leider hat nicht jeder Zugriff😦

    Hinter dem folgenden Link sollten sich aber – eigentlich für alle einsehbar – die Abstracts der Artikel verbergen: http://www.ciaonet.org/journals/intpol/v49i4/index.html

  10. Hm, danke für den Link zu der Zeitschrift. Dazu fällt mir etwas ein, was „slightly“ off-topic ist:
    Kommt nur mir das so vor, oder scheinen die Artikel in den (großen?) IB-Journals seit Jahren (wenn nicht gar Jahrzehnten) immer dieselben Themen/Schlagworte/Theorien zu umkreisen? Gibt es da keine Neuerungen? Ist unsere Disziplin wirklich so statisch? Geht es immer nur um Staaten und ihrer Stellung in der Welt, und welche Theorie ihr Verhalten nun am „besten“ erklärt (oder versteht…)?
    Dies ist kein durchdachter Gedanke (noch nicht), mehr so ein Gefühl. Mich würde mal Eure Meinung dazu interessieren. Und wie gesagt, off-topic, also: sorry!

  11. Stefan, zu deinem Gefühl hier zwei Links:

    http://duckofminerva.blogspot.de/2012/08/podcast-no-4-end-of-ir-theory.html
    http://thedisorderofthings.com/2012/08/03/the-end-of-ir-theory-as-we-know-it/

    Dein Gefühl ist also wohl berechtigt und die Debatte darüber im Entstehen bzw. im Gange. Bin gespannt was daraus wird…

  12. das nenne ich mal schnelle Reaktion – vielen Dank! werde mir die Links zu gegebener Zeit (= nicht jetzt hier in der Bibliothek) mal genauer ansehen. Danke!

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