IB Online (4/7): Eine kleine Netzschau

Die Netzschau liegt diese Woche tief im Sommerloch: nachdem Kollege Biene letzte Woche noch eine phantastische Netzschau geschrieben hat, wird der Überblick über die Themen dieser Woche schmaler. Ich hatte leider nicht die Disziplin, neben sommerlichen Aktivitäten (zum Beispiel „Suche einen kühlen Ort und verlasse ihn bis Oktober nicht mehr“) wirklich viel in der Blogosphäre zu recherchieren. Irgendwie hoffe ich dabei, dass es den Bloggerkolleginnen und –kollegen ebenso ging und ich nicht viel verpasst hab…

Sommerloch Ortsschild - selbst fotografiert (Klaus Graf) 17.7.2005 - https://de.wikipedia.org/wiki/Image:Sommerloch_Schild.jpg (Größe angepasst)

Sommerloch Ortsschild – selbst fotografiert (Klaus Graf) 17.7.2005 – https://de.wikipedia.org/wiki/Image:Sommerloch_Schild.jpg (Größe angepasst)

Beginnen möchte ich die Netzschau mit ein bisschen Werbung: und zwar für e-Book-Magazine! Ich lese seit geraumer Zeit zwei amerikanische Magazine auf meinem Kindle, und dies mit stetig zufriedenem Ergebnis. Genervt durch den deutschen Blätterwald (neben der FAZ finde ich wenig Qualitatives, und die steht mir politisch nicht so nah), habe ich mich nach amerikanischen Zeitungen bzw. Magazinen umgesehen und wurde fündig: The Atlantic und The Nation sind in meinen Augen sehr gute Ergänzungen für den politisch interessierten Menschen. Der Fokus liegt zwar auf US-amerikanischen Themen, aber als Amerikanist kann ich das verschmerzen.

The Atlantic ist ein monatlich erscheinendes Magazin zu den Themen Literatur, Politikwissenschaft und internationale Beziehungen: demnach sind BretterbloggerInnen und die Leser der Seite wohl zur Zielgruppe zu zählen. Politisch etwas marktliberaler und deutlich dem technischen Fortschritt zugeneigt als The Nation, ist es in meinen Augen eine gute, wichtige Quelle für Ideen und ebenfalls Anstoß einiger Debatten gewesen (als Beispiel sei hier der Artikel von Ann-Marie Slaughter, „Why Women still can’t have it all“ aus dem Jahr 2012 genannt). The Nation ergänzt dieses Angebot sehr gut, ist es doch das selbstproklamierte „Flaggschiff der Linken“. Als wöchentliches Magazin wirbt es für „linke“ Positionen und Themen, die man allerdings aus mitteleuropäischer Sicht wohl alle eher zum sozialdemokratischen Spektrum zählen würde. Nichtsdestotrotz ein sehr lohnenswertes Magazin – diese Woche zum Beispiel mit einem interessanten Artikel zum Aufstieg und Fall der ägyptischen Muslimbruderschaft. Beide Magazine gibt es für 2 Euro monatlich im Abo für den Kindle. [Warum ich hier kein libertäres oder rechtskonservatives Blatt erwähne? Nun, ich rege mich zwar gern auf und diskutiere auch lieber mit Menschen, die andere Positionen vertreten, aber dafür mag ich weder Geld bezahlen noch mag ich Werbung dafür machen.]

Kommen wir zum Gemischtwarenladen, der diese Woche den Kern der Netzschau darstellt. Ich versuche mal ein neues, in den amerikanischen Blogs eher übliches Format. Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

Es gibt zu den Themen dieser Netzschau noch andere spannende Links? Wir freuen uns über Ergänzungen und Anmerkungen in den Kommentaren! Alle bisher veröffentlichten Netzschauen findet Ihr hier.

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