Schlagwort-Archive: Shoah

Freunde, lasst uns diskutieren! Eine Replik auf Stefan Engert

Letzte Woche argumentierte Stefan Engert in seinem Gastbeitrag für das Bretterblog, Deutsche dürften Israel nicht kritisieren. Das glaube ich nicht. Denn die Lehren aus dem Holocaust können nicht in der Zementierung von Täter- und Opferrolle liegen. Gemeinsame Verantwortung für ein mitmenschliches Umgehen – das ist die Antwort. Advertisements

[Medium des Monats] Zvi und seine Mundharmonika

„Erhobenen Hauptes. (Über)Leben im Kibbuz Ma’abarot“ heißt ein neuer Dokumentarfilm, in dem fünf beeindruckende Menschen mit einer Feinheit, Sensibilität und Mitmenschlichkeit portraitiert werden, die ihres Gleichen sucht – ein Meisterwerk.

Erschießung von vermeindlichen Partisanen durch die deutsche Wehrmacht. Quelle: Bundesarchiv via Wikipeida.

Wider die elende Gleichmacherei

Mit dem Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ hat das ZDF eine neue Diskussion über das Verhalten und die Verantwortung der Deutschen während des Zweiten Weltkrieges ausgelöst. Doch die Hoffnung auf eine Differenzierung der öffentlichen Diskussion wurde in den Talkshows des Senders rasch enttäuscht.

Was diskutiert werden muss

Günter Grass hat ein polemisches Gedicht über Israel geschrieben. Inhaltlich ist es fehlerhaft, undifferenziert und einseitig. Aber auch die Reaktionen der deutschen Intellektuellen waren überzogen und teilweise unsachlich. Kurzum: Auf eine Provokation folgten hysterische Entgegnungen. Eine Reflexion über die deutsche Debattenkultur zu einem besonderen Thema.

Der Historikerstreit löste einst eine heftige Debatte aus.

Aus dem Archiv: Wider die Banalisierung der Shoah

Reaktion auf einen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 17. Juli 2011 Es gibt Situationen, in denen sich das Schweigen verbietet. Es sind solche Situationen, in denen man zutiefst empört ist. Empörung löste in mir zuletzt ein Artikel von Egon Flaig in der FAZ aus. In meiner Entgegnung will ich sowohl die Art der […]