Junge AFK Workshop 6: Welchen Feminismus brauchen, wollen, leben wir?

Workshopleitung: Anne Menzel und Mechthild Exo

Die Idee
Welchen Feminismus brauchen, wollen, leben wir? Unter dieser breiten Fragestellung möchten wir uns mit Teilnehmer*innen darüber austauschen, was Feminismus für uns nicht nur in der Wissenschaft und unserer wissenschaftlichen Praxis bedeutet.
Wie halten wir es eigentlich in unserem Alltag mit dem Feminismus? Wie und wann brauchen, wollen, leben wir Feminismus als Berufstätige, Selbstständige, Erwerbsarbeitssuchende, Elternteile, Alleinerziehende, Feldforschende, Kinderlose, Aktivist*innen und/oder vieles mehr? Fordern wir die Perspektiven und Rechte, die wir grundsätzlich vertreten, auch für uns selbst und für andere in unserem direkten Umfeld ein? Werden wir ihnen gerecht? Geht es uns vielleicht sogar um grundlegende, sozusagen revolutionäre Veränderungen der Herrschaftsverhältnisse? (Ver-)Zweifeln wir in bestimmten Situationen auch an feministischen Perspektiven und den Forderungen nach Frauenrechten?
Über diese und andere Fragen möchten wir sprechen und diskutieren. Wir wünschen uns einen ehrlichen, nachdenklichen und hoffentlich auch befreienden Austausch, der gerne auch wissenschaftlich inspirieren darf.

Geplanter Ablauf
Wir haben zwei Expert*innen für Alltagsfeminismus zum Workshop eingeladen: Nicola Popovic, international tätige Beraterin im Bereich der Umsetzung der Sicherheitsratsresolution 1325 „Women, Peace and Security“, die uns von ihren Arbeitserfahrungen in Westafrika und Europa im Vergleich berichten wird; und Havin Guneser, Journalistin und Sprecherin der Initiative Freiheit für Abdullah Öcalan- Frieden in Kurdistan. Frau Guneser wird die Kurdische Frauenbewegung und deren neue, auf Feminismus aufbauende und sich als gesellschaftliches Projekt begreifende Frauenwissenschaft Jineoloji vorstellen.
Während des Workshops werden wir nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einem einstimmenden Input in kleinere Gruppen gehen, in denen jeweils ausgehend von unterschiedlichen Schwerpunktthemen frei diskutiert werden kann. Die Gruppen sammeln zudem Einsichten, Fragen und Eindrücke zum Alltags-Feminismus – oder auch zu seiner Abwesenheit.
Im Anschluss an die Gruppenarbeit werden wir unsere „Ergebnisse“ mit den zwei Expert*innen für Alltagsfeminismen diskutieren.

Zielgruppe
Der Workshop richtet sich an Frauen sowie an Personen, die sich als Frauen verstehen und/oder erfahren, dass sie von anderen überwiegend als Frauen angesehen werden (obwohl sie diese Auffassung vielleicht nicht teilen).
Wir haben uns für diese Einschränkung entschieden, weil wir einen geschützten Raum für Diskussionen über Herausforderungen und Probleme bieten wollen, die vermutlich in erster Linie „weiblich“ sind. Wir möchten mit den Teilnehmer*innen aber auch gerne darüber sprechen, ob sie mit dem Ausschluss von Männern einverstanden sind – oder beim nächsten Mal lieber eine gemeinsame Veranstaltung hätten.

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